Einführung eines Energiecontrollings für
kommunale Gebäude auf Initiative der FDP
Vor etwas mehr als einem Jahr
hatte die FDP-Fraktion den Antrag gestellt, ein Klimaschutzkonzept für
kommunale Liegenschaften einzuführen. Damals wurde der Antrag zur weiteren Diskussion in die Fraktionen zurück verwiesen.
Im Umwelt- und
Kleingartenausschuß am 25.05.10 hat Cornelia Maßow, FDP-Fraktion, nunmehr erneut
einen Antrag gestellt, und zwar auf Einführung eines Energiecontrollings. Diesmal stimmten alle anderen Fraktionen zu.
„Kurzfristig
müssen wir zwar
Arbeitszeit der Verwaltung und auch Finanzmittel investieren,
langfristig
gesehen können wir aber erhebliche Einsparungen erzielen, wenn wir ein
konsequentes
Energiecontrolling durchführen. Gerade in Zeiten immer knapper
werdender
Finanzmittel ist dies für unsere Stadt sehr wichtig“, erklärt sie dazu.
"So können wir zumindest Teile der Finanzmittel, die die Stadt ausgeben
will, um familienfreundlicher zu werden, erwirtschaften und müssen
dafür nicht weitere Schulden machen, die ja letzlich nur unsere Kinder
zahlen müssen."
Schon der Energiebericht, der ein
Ergebnis des Energiecontrollings sein soll, kann Verwaltung und Selbstverwaltung
helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen bei zukünftigen baulichen
Maßnahmen an den Gebäuden der Stadt. Auf diese Weise können wir dauerhaft Energie sparen,
damit den CO2 Ausstoß verringern und die Kosten senken. In einem weiteren Schritt muß dann das Energiemanagement folgen.
Jetzt
ist es Aufgabe der Verwaltung, das Konzept erfolgreich mit Leben zu
füllen, und der politischen Vertreter im Rat, darauf zu achten, dass
dies auch wirklich geschieht, und zwar nicht erst in ferner Zukunft,
sondern mit Beginn des kommenden Jahres.
Mehr auf UeNa Online vom 26.05.10